Oldtimerfreunde Freising

Schwarzwaldtour (Alpentour) vom 26. – 29. Juni 2014

Die diesj├Ąhrige „Alpentour“ der Oldtimerfreunde f├╝hrte die Teilnehmer diesmal nicht ├╝ber angrenzende L├Ąnder, P├Ąsse und Serpentinen mit Altschneefeldern. Nein, diesmal machten sich 15 Oldtimer unterschiedlicher Altersklassen auf, das gr├Â├čte und h├Âchste zusammenh├Ąngende Mittelgebirge Deutschlands zu erkunden ÔÇô den Schwarzwald.

Am 26.06.2014 trafen sich die unerschrockenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schlosshotel Hornberg. Hochgelegen auf einem Fels mit einem herrlichen Ausblick ├╝ber das Tal erwartete uns in der Abendsonne ein Haus voller Geschichten und interessanten Eindr├╝cken. Am Abend verfolgen wir das Spiel unserer Nationalhelden gegen die US Boys.

Freitag morgen, die Sonne scheint noch zaghaft, aber wir wissen bereits jetzt, das wird ein Tag zum offen Fahren! Wir starten die erste Tour in Richtung Schonach ÔÇô Triberg. Auf kleinen kurvenreichen Stra├čen erreichen wir unseren ersten Haltepunkt. An der Bregquelle, dem Donauursprung, genie├čen wir bei herrlichem Sonnenschein im Kolmenhof unseren Kaffee und die idyllische Lage.

Nachdem alle Bilder im Kasten sind, gehtÔÇÖs weiter, kurvenreich, durch schattige W├Ąlder. Die Sonne hat sich durchgesetzt, der Spa├čfaktor steigt mit jedem Kilometer. Am Schluchsee vorbei fahren wir Richtung Titisee, der malerisch zwischen den gr├╝nen Bergkuppen liegt, der s├╝dlichste Punkt unserer Tour. Hier pulsiert der Tourismus mit all seinen Facetten, wir bevorzugen die kleinen Nebenstra├čen und erreichen Heiligenbrunnen. Im gleichnamigen Gasthaus bewirtet man uns abseits des Tourismus mit Schwarzw├Ąlder K├╝che.

Auf der Schwarzwaldpanoramastra├če fahren wir auf langgezogenen Kurven bis auf 1240 m H├Âhe, weiter Richtung Waldkirch, Elzach durch endlose W├Ąlder zur├╝ck nach Hornberg. Ein herrlicher Tag, im Biergarten des Hotels lassen wir den Tag Revue passieren, bevor uns ein Shuttledienst abholt und in ein entlegenes Tal im Schwarzwald f├Ąhrt.

Im M├╝llerj├Ârgenhof mit seiner 400 j├Ąhrigen Geschichte, wundersch├Ân am Ende eines Seitentals gelegen, serviert uns die Familie W├Âhrle mit herzlicher Gastfreundschaft hausgemachte Schwarzw├Ąlder Spezialit├Ąten. Es gibt viel zu erz├Ąhlen an diesem Abend, interessante Geschichten von fr├╝her, Erlebnisse aus dem Schwarzwald und nat├╝rlich werden bei dem einen oder anderen „Selbstgebrannten“ die vielen Eindr├╝cke des Tages ausgetauscht.

Der zweite Tag erwartet uns am Morgen mit bedecktem Himmel und grauen Regenwolken. Das Verdeck bleibt zu, wir fahren in n├Ârdliche Richtung auf der deutschen Fachwerkstra├če. Hier im Hintertal kann man die ├Ąltesten Fachwerkh├Ąuser bestaunen. Urspr├╝nglich schl├Ąngelt sich die Stra├če auf den Brandenkopf mit ihren herrlichen Ausblicken. Bergab nach Kirnbach und weiter nach Bad Peterstal fahren wir auf engen Serpentinen den L├Âcherberg hinauf. Der Regen hat bereits eingesetzt, wir st├Ąrken uns am Kiosk mit Kaffee und Schwarzw├Ąlder Kirsch. Die anfangs m├╝rrisch und resolut wirkende Besitzerin, entpuppte sich nach kurzer Zeit als gesellige Unterhalterin und w├╝nschte uns eine trockene Weiterfahrt.

Die Fahrt verl├Ąuft weiter Richtung B28, auf der Alexanderschanze ├╝berqueren wir eine Passh├Âhe von 930m. Diese Stra├če verbindet die Rheinebene von Stra├čburg mit dem Neckartal und geht in Ihrem Ursprung weit in die R├Âmerzeit zur├╝ck. Heute n├╝tzen Drachenflieger diesen Standort um in das Tal zu gleiten. Leider ist die Sicht heute mehr als bescheiden, wir starten die Motoren und fahren Richtung Oppenau.

Auf der sehr beliebten Schwarzwaldhochstra├če werfen wir im Vorbeifahren einen Blick auf den Mummelsee, einen touristischen Anziehungspunkt mit gro├čem Busparkplatz und vielen Touristen. Nichts f├╝r uns! Wir fahren sofort weiter nach Sasbachwalden, der einer der bekanntesten Weinorte im n├Ârdlichen Schwarzwald ist. In der Klostersch├Ąnke Schelzberg mitten in den Weinbergen, gut gesch├╝tzt unter Sonnenschirmen genie├čen wir die ausgedehnte Mittagspause bei Flammkuchen und leichtem Regen.

Es geht wieder zur├╝ck auf die B500 nach Bad Rippoldsau; wir haben uns f├╝r eine Routen├Ąnderung entschieden, um noch Zeit f├╝r das Automuseum Steim in Schramberg zu haben. Dort angekommen serviert man uns Kaffee und Kuchen, danach werden die Schmuckst├╝cke des privaten Sammlers bestaunt. Hier in Schramberg befindet sich auch das Uhrenmuseum und ein weiteres Auto- und Eisenbahnmuseum, ein Grund mehr, wieder hierher zu kommen.

Nach dem sehr interessanten Museumsbesuch starten wir ein letztes Mal (z.T. mit offenem Verdeck!) unsere eigenen Schmuckst├╝cke, die ohne Panne die beiden Tage durchgehalten haben und fahren zur├╝ck auf den Schlossberg, der zu unserem Erstaunen von der Abendsonne angestrahlt wird. Wir lassen im Biergarten bei einem Feierabendbier oder Cocktail den Abend ausklingen und genie├čen das tolle Abendessen im Hotel. Zwei sch├Âne Tage im Schwarzwald mit vielen Erlebnissen und Eindr├╝cken liegen hinter uns!

Dann bis n├Ąchstes Jahr, vom 18.-21.06.2015, wo es auch immer hingehen mag.

Bilder der Schwarzwaldtour 2014
Route der Schwarzwaldtour 2014

Nach oben scrollen